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Stofftiere erklären den eSport 23.08.2010 - 20:00 Uhr
Wir sind eSport
"Wie erklärt Ihr jemanden...
...dass du / Ihr im eSport aktiv bist / seid?"
Ich meine, was sagt Ihr, wenn Ihr ein Mädchen kennenlernt und Sie dich auspickt was du Hobby mäßiges machst? Sagt man "eSport" ist Sie meist verwirrt und man muss es Ihr erklären oder bei Freunden wenn Sie dich fragen, wieso bist du manchmal so oft daheim und nicht draußen oder wenn dich deine Familie fragt, was machst du eigentlich immer in deinem Zimmer?
In meinen Augen ist das schon eine interessante Thematik, zumal der eSport für manch einen doch mehr als nur ein Ausgleich zum gewohnten Alltag ist. Man kann auch in diversen Arbeiten, seine Fähigkeiten, voll und ganz ausbreiten und vor allem, man kann sich weiterentwickeln.
Kommen wir zum eigentlichen Teil, der eSport.
Punkt 1: Ein Wechselbad der Des/Interesse, die Aufklärung und der direkte Gegenbezug, virtuelle Welt – wahre Welt
Lernt man wen kennen, kommen mit einer hohen Wahrscheinlichkeit die üblichen Standard Fragen. Was machst du beruflich, wie gestaltest du deine Freizeit. An dem Punkt stockt manch einer der Atem und man stellt sich die Frage, soll ich es sagen oder nicht. Gemeint ist der eSport, wäre es gut dies bei Bekannten oder auch neuen Bekanntschaften zu erzählen und vor allem, wie erklärt man dies Ihnen?
Im Endeffekt, ist es simpel, doch dies umzusetzen steht jemand vor dir, ist die andere Sache.
Der eSport ist ein kleiner Vergleich zum wahren Leben. Es gibt viele Leute die dir ans Bein pissen, andere versuchen dich runter zumachen, aber auch viele helfen dir, geben dir Tipps uvm. Elektronischer Sport ist nicht nur total öde und langweilig vorm PC sitzen und irgendwelchen Leuten den Kopf abschießen und nein, das hat nichts mit Amokläufen zu tun was sehr oft von der Presse in Verbindung gebracht wird mit Attentate. Du musst versuchen deine Art virtuelle Firma zu vermarkten, deine Ausgaben / Einnahmen müssen perfekt kalkuliert werden, du brauchst starke Partner o.a. Sponsoren die dir unter die Arme greifen egal ob finanzielle Leistung oder Materielle Dinge wie Server usw. Die Firma muss nach außen, damit immer mehr dort arbeiten wollen oder davon reden, vielleicht auch für den Namen zu spielen.
Es gibt Tratsch und Klatsch Zeitschriften, vergleichbar mit der "BILD", nur dass diese Online ablaufen und keinen Zeitungsstand haben. Firmen gehen pleite oder Firmen fusionieren sich zu einer großen Firma.
Spätestens hier wird die Person merken, dass ist doch eigentlich gar nicht so schlecht und es ist auch abwechslungsreich.
Man muss sich weiterbilden, sonst bleibt man auf der Strecke liegen, vergleichbar mit einer Berufsschule nur ohne Lehrer und Mitschüler, das heißt, du bist zum Teil auf dich alleine gestellt, hast meist nur die Hilfe via Kommunikations-Tools und sitzt nicht neben der Person am Schreibtisch und hörst Ihr zu wenn Sie dir was erklärt. Nach einer Zeit bist du aus gelernt, so in etwa wie das beenden des 3. Ausbildungsjahres, man kann jetzt eine eigene Firma aufmachen oder in eine einsteigen. Bist du zum Beispiel in ein Unternehmen eingestiegen, beweist du dich und bist engagiert, so wird man später auch der Führer des Unternehmens, sowie im eSport die Projektleitung. Aber auch die Verträge für einen Lehrling bzw. überhaupt wird viel im wahren Leben mit Verträgen abgesichert, so auch im eSport. Damit jeweils die Firma abgesichert ist bzw. die Mitarbeiter an der Firma oder auch die Teams an der Firma und umgekehrt.
Punkt 2: Der Gegenbezug des professionellen Spielens und das Geld im wahren Leben verdienen.
Viele Spieler werden meist als Arbeitslose Menschen abgestempelt, Sie hätten nie etwas erreicht woran man sich erfreuen kann. Mag sein, dass es für Aussenstehende ungewöhnlich ist, sein Geld durch das spielen einzutreiben, aber ist man ein Profi, so liegt es nicht fern der Realität den normalen Arbeiter einzuholen im Bezug des Einkommens.
Ein Arbeiter steht jeden Tag in der Früh auf und erscheint am späten Nachmittag bis Abend wieder in seinem Zuhause. Er muss 5, wenn nicht sogar 6 Tage in der Woche arbeiten und ist mit der Zeit auch erschöpft. Diese arbeitende Person kriegt seinen geregelten Gehalt. Die Ausbildung und Schule hat dieser auch hinter sich gebracht und hat somit bereits viel Stress hinter sich gelassen.
Allerdings, kann der professionelle Spieler mehr Glück machen, hat zudem mehr Freizeit und kann wenn er fleißig ist nebenbei noch arbeiten bzw. einen Nebenjob ausführen.
Der Ablauf eines Profi eSportlers ist geregelt, was das Training angeht, kriegt ebenfalls sein Einkommen, wenn auch nicht in der Höhe eines Arbeiters und hat mehr Freiraum für Freizeit. Auf Events kann man max. eine 5-stellige Summe einsahen, je nach der Größe dieses Events sind die Siegesprämien höher / niedriger. Das Training findet meist am Abend bis späten Nachmittag statt, wenn dieser motiviert und fleißig ist, kann er auch unter Tags 4 Stunden arbeiten und hat dennoch mehr Freizeit als der normal arbeitende.
Punkt 3: Der aktive Spieler – Die aktiven Fans
Könnten Sie sich vorstellen, in einer internationalen Stadt deren Halle eine riesige Fläche bietet, zu sitzen, vor Ihren Computer, rundherum sind nur die Fans, die Caster und Kameras die das Spiel in aller Welt kommentieren? All das und viel mehr, ist die Welt eines Profi eSportler.
Vor dem großen Tag, kommt erst der Fleiß und dann der Preis. Die Teams spielen zum Teil Jahre zusammen und trainieren immer noch an der Harmonie und Abstimmung innerhalb des Spiels. Durch Aufenthalte in sogenannten Bootcamps wird noch an der Freundschaft gefeilt und die kleinen Feinheiten antrainiert um für den großen Tag bereit zu sein, an dem Tag wo es auf alles ankommt was man sich über Jahre angeeignet bzw. antrainiert hat.
In einem solch besagten Event, geht es mehr als nur um das Preisgeld, was zum Teil die 5-stellige Marke bricht. Viel höher ist der Druck, der auf einem lastet, wenn die ganzen Fans aus aller Welt in diesem Moment per TV zuschauen oder sogar in der jubelnden Menge sitzen. In diesem Moment kommt auf einen alles zu, Adrenalin, Druck, Konzentration und die Energie, kann das Team beziehungsweise der Spiel dem allen Stand halten, so stehen diese zu Recht auf dem ersten Platz und werden anschließend gefeiert.
Hingegen haben die Fans oder die Zuschauer eine viel leichtere und Entspannen Situation. Sie können bequem von daheim auf dem Sofa das Spiel auf einem Streamer inkl. Kommentator genießen oder stehen einfach in dieser Masse der euphorisieren Fans. Zwischendurch gönnt man sich mal einen Energy Drink, den die Firmen zur Verfügung stellen um Publicity zu verbreiten. Man lernt nette Leute kennen, kann durchaus auch Kontakte in den professionellen Bereich knüpfen oder testet bei Gelegenheit das neuste Spiel oder informiert sich über die angesagte Hardware die zur Zeit angeboten wird. Wenn das ganze Highlight zu seinem Ende hin zugeht, fällt die Enttäuschung schwer gehen zu müssen, aber als Trost gibt es mit Glück ein Bild mit einem Profi – Spieler.
Und so merkt die Person X, dass das Hobby, der eSport, doch gar nicht mal so abweichend vom wahren Leben ist und dieses Hobby auch seine Vorteile mit sich zieht. Man kann Erfahrungen sammeln, sei es Menschenkenntnis oder das Verhandlungsgeschick, wodurch man die Sponsoren und Partner gewinnt.
Zum Schluss bleibt zusagen, dass zum Teil gleiche Ebenen bestehen zwischen der virtuellen und wahren Welt. Eine Unterordnung ist meist unüberlegt und hat wahrscheinlich kein Hauch einer Ahnung, denn der eSportler verrichtet genauso seine Arbeit, wenn auch nicht als Elektroniker oder Verkäufer. Mit diesem Artikel wollte ich zum Ausdruck bringen, dass wir bösen eSportler keine schlechten und ungebildeten Menschen sind, wir leisten die selbe Arbeit nur auf einem Gebiet, wovon nicht viele Ahnung der Materie haben.
verfasst von: AlluNeed
"Wie erklärt Ihr jemanden......dass du / Ihr im eSport aktiv bist / seid?"
Ich meine, was sagt Ihr, wenn Ihr ein Mädchen kennenlernt und Sie dich auspickt was du Hobby mäßiges machst? Sagt man "eSport" ist Sie meist verwirrt und man muss es Ihr erklären oder bei Freunden wenn Sie dich fragen, wieso bist du manchmal so oft daheim und nicht draußen oder wenn dich deine Familie fragt, was machst du eigentlich immer in deinem Zimmer?
In meinen Augen ist das schon eine interessante Thematik, zumal der eSport für manch einen doch mehr als nur ein Ausgleich zum gewohnten Alltag ist. Man kann auch in diversen Arbeiten, seine Fähigkeiten, voll und ganz ausbreiten und vor allem, man kann sich weiterentwickeln.
Kommen wir zum eigentlichen Teil, der eSport.
Punkt 1: Ein Wechselbad der Des/Interesse, die Aufklärung und der direkte Gegenbezug, virtuelle Welt – wahre Welt
Lernt man wen kennen, kommen mit einer hohen Wahrscheinlichkeit die üblichen Standard Fragen. Was machst du beruflich, wie gestaltest du deine Freizeit. An dem Punkt stockt manch einer der Atem und man stellt sich die Frage, soll ich es sagen oder nicht. Gemeint ist der eSport, wäre es gut dies bei Bekannten oder auch neuen Bekanntschaften zu erzählen und vor allem, wie erklärt man dies Ihnen?
Im Endeffekt, ist es simpel, doch dies umzusetzen steht jemand vor dir, ist die andere Sache.
Der eSport ist ein kleiner Vergleich zum wahren Leben. Es gibt viele Leute die dir ans Bein pissen, andere versuchen dich runter zumachen, aber auch viele helfen dir, geben dir Tipps uvm. Elektronischer Sport ist nicht nur total öde und langweilig vorm PC sitzen und irgendwelchen Leuten den Kopf abschießen und nein, das hat nichts mit Amokläufen zu tun was sehr oft von der Presse in Verbindung gebracht wird mit Attentate. Du musst versuchen deine Art virtuelle Firma zu vermarkten, deine Ausgaben / Einnahmen müssen perfekt kalkuliert werden, du brauchst starke Partner o.a. Sponsoren die dir unter die Arme greifen egal ob finanzielle Leistung oder Materielle Dinge wie Server usw. Die Firma muss nach außen, damit immer mehr dort arbeiten wollen oder davon reden, vielleicht auch für den Namen zu spielen.
Es gibt Tratsch und Klatsch Zeitschriften, vergleichbar mit der "BILD", nur dass diese Online ablaufen und keinen Zeitungsstand haben. Firmen gehen pleite oder Firmen fusionieren sich zu einer großen Firma.
Spätestens hier wird die Person merken, dass ist doch eigentlich gar nicht so schlecht und es ist auch abwechslungsreich.
Man muss sich weiterbilden, sonst bleibt man auf der Strecke liegen, vergleichbar mit einer Berufsschule nur ohne Lehrer und Mitschüler, das heißt, du bist zum Teil auf dich alleine gestellt, hast meist nur die Hilfe via Kommunikations-Tools und sitzt nicht neben der Person am Schreibtisch und hörst Ihr zu wenn Sie dir was erklärt. Nach einer Zeit bist du aus gelernt, so in etwa wie das beenden des 3. Ausbildungsjahres, man kann jetzt eine eigene Firma aufmachen oder in eine einsteigen. Bist du zum Beispiel in ein Unternehmen eingestiegen, beweist du dich und bist engagiert, so wird man später auch der Führer des Unternehmens, sowie im eSport die Projektleitung. Aber auch die Verträge für einen Lehrling bzw. überhaupt wird viel im wahren Leben mit Verträgen abgesichert, so auch im eSport. Damit jeweils die Firma abgesichert ist bzw. die Mitarbeiter an der Firma oder auch die Teams an der Firma und umgekehrt.
Punkt 2: Der Gegenbezug des professionellen Spielens und das Geld im wahren Leben verdienen.
Viele Spieler werden meist als Arbeitslose Menschen abgestempelt, Sie hätten nie etwas erreicht woran man sich erfreuen kann. Mag sein, dass es für Aussenstehende ungewöhnlich ist, sein Geld durch das spielen einzutreiben, aber ist man ein Profi, so liegt es nicht fern der Realität den normalen Arbeiter einzuholen im Bezug des Einkommens.
Ein Arbeiter steht jeden Tag in der Früh auf und erscheint am späten Nachmittag bis Abend wieder in seinem Zuhause. Er muss 5, wenn nicht sogar 6 Tage in der Woche arbeiten und ist mit der Zeit auch erschöpft. Diese arbeitende Person kriegt seinen geregelten Gehalt. Die Ausbildung und Schule hat dieser auch hinter sich gebracht und hat somit bereits viel Stress hinter sich gelassen.
Allerdings, kann der professionelle Spieler mehr Glück machen, hat zudem mehr Freizeit und kann wenn er fleißig ist nebenbei noch arbeiten bzw. einen Nebenjob ausführen.
Der Ablauf eines Profi eSportlers ist geregelt, was das Training angeht, kriegt ebenfalls sein Einkommen, wenn auch nicht in der Höhe eines Arbeiters und hat mehr Freiraum für Freizeit. Auf Events kann man max. eine 5-stellige Summe einsahen, je nach der Größe dieses Events sind die Siegesprämien höher / niedriger. Das Training findet meist am Abend bis späten Nachmittag statt, wenn dieser motiviert und fleißig ist, kann er auch unter Tags 4 Stunden arbeiten und hat dennoch mehr Freizeit als der normal arbeitende.
Punkt 3: Der aktive Spieler – Die aktiven Fans
Könnten Sie sich vorstellen, in einer internationalen Stadt deren Halle eine riesige Fläche bietet, zu sitzen, vor Ihren Computer, rundherum sind nur die Fans, die Caster und Kameras die das Spiel in aller Welt kommentieren? All das und viel mehr, ist die Welt eines Profi eSportler.
Vor dem großen Tag, kommt erst der Fleiß und dann der Preis. Die Teams spielen zum Teil Jahre zusammen und trainieren immer noch an der Harmonie und Abstimmung innerhalb des Spiels. Durch Aufenthalte in sogenannten Bootcamps wird noch an der Freundschaft gefeilt und die kleinen Feinheiten antrainiert um für den großen Tag bereit zu sein, an dem Tag wo es auf alles ankommt was man sich über Jahre angeeignet bzw. antrainiert hat.
In einem solch besagten Event, geht es mehr als nur um das Preisgeld, was zum Teil die 5-stellige Marke bricht. Viel höher ist der Druck, der auf einem lastet, wenn die ganzen Fans aus aller Welt in diesem Moment per TV zuschauen oder sogar in der jubelnden Menge sitzen. In diesem Moment kommt auf einen alles zu, Adrenalin, Druck, Konzentration und die Energie, kann das Team beziehungsweise der Spiel dem allen Stand halten, so stehen diese zu Recht auf dem ersten Platz und werden anschließend gefeiert.
Hingegen haben die Fans oder die Zuschauer eine viel leichtere und Entspannen Situation. Sie können bequem von daheim auf dem Sofa das Spiel auf einem Streamer inkl. Kommentator genießen oder stehen einfach in dieser Masse der euphorisieren Fans. Zwischendurch gönnt man sich mal einen Energy Drink, den die Firmen zur Verfügung stellen um Publicity zu verbreiten. Man lernt nette Leute kennen, kann durchaus auch Kontakte in den professionellen Bereich knüpfen oder testet bei Gelegenheit das neuste Spiel oder informiert sich über die angesagte Hardware die zur Zeit angeboten wird. Wenn das ganze Highlight zu seinem Ende hin zugeht, fällt die Enttäuschung schwer gehen zu müssen, aber als Trost gibt es mit Glück ein Bild mit einem Profi – Spieler.
Und so merkt die Person X, dass das Hobby, der eSport, doch gar nicht mal so abweichend vom wahren Leben ist und dieses Hobby auch seine Vorteile mit sich zieht. Man kann Erfahrungen sammeln, sei es Menschenkenntnis oder das Verhandlungsgeschick, wodurch man die Sponsoren und Partner gewinnt.
Zum Schluss bleibt zusagen, dass zum Teil gleiche Ebenen bestehen zwischen der virtuellen und wahren Welt. Eine Unterordnung ist meist unüberlegt und hat wahrscheinlich kein Hauch einer Ahnung, denn der eSportler verrichtet genauso seine Arbeit, wenn auch nicht als Elektroniker oder Verkäufer. Mit diesem Artikel wollte ich zum Ausdruck bringen, dass wir bösen eSportler keine schlechten und ungebildeten Menschen sind, wir leisten die selbe Arbeit nur auf einem Gebiet, wovon nicht viele Ahnung der Materie haben.
verfasst von: AlluNeed
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